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Wasser ist nicht gleich Wasser
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| Am Pavillon der „Gaggerlas-Quelle“ befindet sich, behördlichen Auflagen zur Folge“ ein Schild „Kein Trinkwasser“, was oft fälschlicherweise als „ungenießbares Wasser“ interpretiert wird. Andererseits fehlt jeglicher Hinweis auf „Heilwasser“. Dies hat vor Ort schon mehrfach zu Verunsicherung und Diskussionen geführt. Nachfolgend die Definition der verschiedenen Arten von trinkbarem Wasser: Heilwasser ist ein Arzneimittel. Damit sich ein Wasser Heilwasser nennen darf, muss es bestimmte Anforderungen erfüllen. Es hat einen natürlichen Gehalt an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen. Heilwasser muss einen Mindestgehalt an gelösten Mineralien pro Liter nachweisen. Ständig werden die Mineralstoffzusammensetzungen und die mikrobiologische Beschaffenheit durch unabhängige Institute kontrolliert. Die Gewinnungs- und Abfüllanlagen müssen die strengen arzneimittelrechtlichen Anforderungen erfüllen. Außerdem ist die gesundheitliche Wirksamkeit der Heilwässer durch wissenschaftliche Gutachten bewiesen. Mineralwasser muss aus einer natürlichen oder künstlich erschossenen Quelle gewonnen und von ursprünglicher Reinheit sein. Es muss amtlich anerkannt sein und auf Grund seines Gehaltes an Mineralstoffen, Spurenelementen oder sonstigen Bestandteilen ernährungsphysiologisch günstige Wirkung besitzen. Quellwasser Ist wie natürliches Mineralwasser ebenfalls ein Wasser unterirdischer Herkunft. Aber es muss im Gegensatz zu jenem keine vorgegebene Mindestmenge an Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten. Tafelwasser Ist eine künstliche Mischung aus Trink-, Quell- oder Mineralwasser, Meerwasser oder Sole. Es muss nicht natürlichen Ursprungs sein, sondern es dürfen Mineralsalze und Kohlensäure zugesetzt werden. Leitungswasser ist das Trinkwasser, das bei uns aus dem Wasserhahn fließt. Trinkwasser wird neuerdings zunehmend zur Sodawasserbereitung verwendet. Die Reinheitskontrollen sind bei Trinkwasser teilweise sogar schärfer als bei Mineralwasser. Bei Stoffen wie Arsen, Blei, Bor oder Fluor sind beim Mineralwasser höhere Mengen zulässig als beim Trinkwasser. (Quelle: GEK Magazin Gesundheit, Heft 3/02) |
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